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Uf Bali und zrugg

Komödie in 2 Akten

Komödie, Lustspiel, Schwank
Mehrakter, abendfüllend
ca. 120 Min., 60 Seiten

Autor(en)/Übersetzer: Spehling Bernd
Besetzung: 4 H / 5 D - 9 Total
2 Akt(e) / 1 Bühnenbild(er)

Wie wäre es denn, hätten sie nicht Lust, auf einem Kreuzfahrtschiff in spannender, ja sogar abenteuerlicher Atmosphäre den Hauch der grossen weiten Welt zu erleben? Für Ludwig von Ballheim, Kapitän des MS Luxor, ist dies Routine, auch wenn es bei seiner Vorliebe für hübsche Frauen und Champagner nicht gerade danach aussieht, denn in Wahrheit führt der zuverlässige Erste Offizier Peter Moser die Geschicke der Seefahrt an Bord.
In froher Erwartung der - aus Sicht des Personals längst überfälligen - Frühpensionierung des von Ballheim begibt man sich also auf eine letzte grosse Fahrt nach Bali und zurück! Doch als sich der werte Herr Kapitän in einem der Rettungsboote wieder einmal mit einer der weiblichen Passagieren vergnügt, werden diese wegen einer Rettungsübung auf hoher See kurzerhand zu Wasser gelassen. Infolge einer, wie sollte es anders sein, unglücklichen Verkettung ebenso unglücklicher Umstände fehlt natürlich beim Einholen der Boote leider das Boot mit dem bis dahin noch recht vergnügten Kapitän und seiner Begleitung. Eine Panik an Bord eines ohne Kapitän geführten Kreuzfahrtschiffes muss natürlich unter allen Umständen vermieden werden und so fällt dem Ersten Offizier des Schiffes nichts geistreicheres ein, als ausgerechnet Sigi, einem Landstreicher, der die Reise inklusive 1000.-- Euro Taschengeld bei einer Tombola gewonnen hat, den Passagieren als Kapitän unterzujubeln. Doch die Turbulenzen beginnen erst jetzt so richtig, denn Sigi, der inmitten der feinen Gesellschaft anfangs allenfalls geduldet war, geniesst nun sichtlich das Ansehen, vor allem aber die beachtliche Wirkung einer Kapitänsuniform und lässt natürlich das Publikum an diesem lustigen Genuss kräftig teilhaben.
Doch wird das Schiff seinen Hafen erreichen? Wird der echte Kapitän mit seiner charmanten Begleitung und seinem Rettungsboot überhaupt jemals irgendetwas erreichen und was treibt Sigi so alles mit der ihm ausgelieferten Besatzung? Seien Sie gespannt!

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