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Uf de Gämselialp

Lustspiel in 2 Akten

Komödie, Lustspiel, Schwank
Zweiakter
ca. 70 Min., 40 Seiten

Autor(en)/Übersetzer: Brun Josef
Besetzung: 4 H / 4 D - 8 Total
2 Akt(e) / 1 Bühnenbild(er)

Irgendwo in unserer hohen Alpenwelt befindet sich ein wunderschönes Flecklein Erde, die Gämselialp! Weisse Schnee- und markante Gletscherberge stehen ihr Spalier. Ein eigenwilliges, aber lustiges Völklein haust in dieser Gegend. Ziegen und Gemsen erweisen den kauzigen Leuten ihre Referenz. Ein Ort voller Stille und Verlassenheit, könnte man glauben. Aber weit gefehlt. Denn gerade hier, wo der Menschen wenige sind, hat noch jeder Zeit für den andern. Keiner bleibt unbeachtet und versinkt in der Masse, obwohl den Einen das letztere lieber wäre ...
Endgültig vorbei ist es aber mit der Ruhe, als ein junger hübscher Bursche auf der friedlichen Alp Einzug hält. Aber was um Himmelswillen zieht ihn in diese einsame Gegend, wo er doch im Tale mit einer lieben, netten Prinzessin schöne Stunden verbringen könnte. Ist es vielleicht der alte Gämselibock, welcher ihn den Frauenrock buchstäblich vergessen lässt. Warum sonst würde Sepp jeden Morgen mit dem Feldstecher Meter um Meter des Felsenkammes absuchen. Und gerade als er einmal Glück zu haben scheint, kommt seine Herzdame zu ihm auf Besuch. Das wäre ja alles gut und recht, wenn nur nicht ausgerechnet der Wildhüter sie begleiten würde. Ueberhaupt läuft an diesem Tag alles verkehrt. Nicht nur vom Hüter des Wildes wird er getadelt. Auch seine Tante hält ihm eine imposante Moralpredigt. Nicht umsonst, wie sich bald zeigen soll. Langsam aber sicher bekehrt sich der Gämselijäger und findet mit der Zeit wieder zu seinem Bethli zurück. Die Beiden heiraten und schon meldet sich Nachwuchs an ...
Nun könnten eigentlich die geplagten Gemsen ihre verdiente Ruhe geniessen, aber dem ist leider nicht so. Denn Sepp hat einen würdigen Nachfolger gefunden. Dieser scheint noch gerissener zu sein als er, was ihm natürlich nur recht sein kann. Schliesslich hat man ja nie ausgelernt und interessant ist es allemal. Doch jener kann sich an seinem Tun nicht allzulange erfreuen, denn dieser verflixte Wildhüter ist immer dort, wo er nicht sein sollte. Zu allem Unglück finden sich auch noch Touristen ein, welche ihm den ganzen Spass zu verderben drohen. Und die sehr originelle Kräuterfrau meint es sicher gut, trägt aber trotzdem nicht gerade zum guten Gelingen der Gemsjagd bei. Der Bock liegt zwar tod am Boden... doch wer bekommt den Braten? Mehr zu sagen erübrigt sich. Man muss dieses Spektakel ganz einfach gesehen haben. Da wird auch ein Griesgram wieder munter gestimmt ...
Dieses volkstümliche Lustspiel ist voller Spannung und Komik von A bis Z. Niemand wird das Ende der Handlung erraten. Neu an diesem Stück ist, dass für einmal auf lustige Art gewildert wird. Das Publikum wird zweifellos Tränen lachen und sich köstlich amüsieren ....

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