Logo Breuninger

Flitterwuche uf em Holderbäselihof

Ländliches Lustspiel in 3 Akten

Komödie, Lustspiel, Schwank
Mehrakter, abendfüllend
ca. 110 Min., 64 Seiten

Autor(en)/Übersetzer: Brun Josef
Besetzung: 5 H / 5 D - 10 Total
3 Akt(e) / 1 Bühnenbild(er)

Auf dem Holderbäselihof geht es seit jeher friedlich zu und her. Die Meistersleute, Paul Ehrsam und seine Frau sind gestorben. Da sie keine Kinder hatten und angeblich auch keine Verwandten, haben sie ihre langjährigen Dienstboten Trudi und Chrigel als Erben eingesetzt. Das Testament ist jedoch noch nicht rechtskräftig. Da sie aber ihrer Sache ziemlich sicher sind, preisen sie das Heimetli, obwohl nur ein Zimmer zur Verfügung steht, in einem Zeitungsinserat als Ferienort mit dem Titel „Ferien auf dem Bauernhof“ an. Zur Not wäre im Stall ja auch noch ein Strohlager, frei nach dem Motto „Schlafen im Stroh“. Schon bald meldet sich ein Ehepaar aus dem Unterland. Sie, eine moderne Dame und er, ein etwas kurliger Herr. Sie stellen sich als Agnes und Kaspar Binggeli aus Guggisbüehl vor. Herr Binggeli ist seines Zeichens Privatdetektiv, jedoch momentan in Urlaub. Auch zwei ungebetene Gäste, Lisi und Dora Krähenbühl aus Muggehuuse erscheinen. Diese wollen zwar nicht schlafen, dafür erben. Und da kommen die zwei Ganoven Kari und Röbi, welche kürzlich aus dem Gefängnis ausgebrochen sind, gerade recht. Um ebenfalls an das Erbe zu kommen, bieten sie den Damen ihre Hilfe an. Sie empfehlen sich, auf Wunsch der beiden Damen, als Halbbruder vom Halbbruder von Paul Ehrsam selig. Wenn sich Dora und Röbi nicht so naiv verhalten würden, wäre sicher etwas zu holen. Chrigel und Trudi scheinen die Sache nicht ganz so ernst zu nehmen, bis sie plötzlich Pflegeeltern des erst ein paar Tage alten Köbelis werden. Am liebsten würden sie ihn adoptieren, dies ist allerdings nicht so einfach.
Auf dem Holderbäselihof gerät vieles aus dem Lot. Chrigel hat „Grindweh“ und andere Leiden, welche der Doktor heilen soll, allerdings misslingt die Blutentnahme. Da hat Chrüter-Berti schon mehr Glück, was man vom armen Schwein, Baabe, nicht behaupten kann. Dafür erfreut dies die Liebhaber von feinen Blutwürsten. Dann scheint sich auch die Diagnose von Chrigels Leiden zu klären. Nur Polizist Nötzli bleibt grosser Pechvogel dieser Geschichte und Detektiv Binggeli ist an dessen Versagen nicht ganz unschuldig.
Doch was passiert nun mit Trudi und Chrigel? Können sie das Erbe vom Holderbäselihof antreten oder nicht. Eng damit verbunden ist auch das Schicksal vom kleinen Köbeli!

» Textprobe (PDF)

» Textprobe hochdeutsch (PDF)

» Zu meiner Auswahlsendung hinzufügen

« Zurück