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Zwee herti Nüss (2 Akter)

heiteres Volksstück in 2 Akten

Volksstück
Zweiakter
ca. 70 Min., 36 Seiten

Autor(en)/Übersetzer: Kling Ulla, Bühler Lukas
Besetzung: 3 H / 3 D - 6 Total
2 Akt(e) / 1 Bühnenbild(er)

Auf dem Lercherhof ist der Kindersegen ausgeblieben. Das Chrüüter-Anni überzeugt die Bäuerin davon, dass nur sie hierfür die Schuld trägt, weil sie den Bauern vor vielen Jahren einem andern Mädchen weggenommen hat, das sich damals berechtigte Hoffnungen auf eine Heirat gemacht hatte. Auf diese Weise gelingt es Anni, die glückliche Ehe der Bauersleute zu trüben.
Die Magd Käthy und der Knecht Seppi, die beide nicht durch Schönheit geplagt werden, machen alle Arbeiten und erringen durch ihr einfältiges, aber ehrliches und fleissiges Wesen die Zuneigung des kinderlosen Paares. Gern würden sie die beiden vereint und als Erben ihres Hofes sehen, aber die zwei sind so bescheuert, dass sie gegenseitig ihre Reize nicht erkennen.
Da erscheint völlig unerwartet ein junger Poet auf dem Hof, der die Einsamkeit dazu benutzt, um schöne Verse zu machen. In seinem Überschwang glaubt er, aus der „scheuen Rose“ Käthy einen Schmetterling machen zu können, indem er ständig durch Gedichte ihre „Psyche“ erweckt. Erst als Käthy durch den „durchgedrehten Dichter“ zur Dame wird, erkennt Seppi, dass dieses Mädchen zu schade für solche Experimente ist und kommt zur Überzeugung, dass zwei Hässliche zusammen auch ein glückliches Paar geben können...

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